Das Problem mit Datenschutzversprechen
Jede Cloud-Diktiersoftware hat eine Datenschutzerklärung. Sie versprechen Verschlüsselung, begrenzte Speicherung, strenge Zugriffskontrollen. Aber ein Versprechen ist kein Beweis. Datenschutzrichtlinien können sich ändern. Unternehmen können verkauft werden. Server können gehackt werden. Mitarbeiter können Zugriff haben.
Das grundlegende Problem: Wenn Ihre Daten Ihr Gerät verlassen, verlieren Sie die Kontrolle. Egal wie gut die Verschlüsselung ist, egal wie seriös der Anbieter — die Daten existieren auf einem fremden System. SpeakUp löst dieses Problem nicht mit besseren Versprechen, sondern indem es die Datenübertragung technisch eliminiert.
Wie SpeakUp Ihre Daten schützt
Kein Netzwerk-Code
SpeakUp enthält keinen Code für die Übertragung von Audio- oder Textdaten. Es gibt keine HTTP-Bibliothek für API-Aufrufe, keinen WebSocket für Streaming, keine Telemetrie-SDK. Die App kommuniziert nicht mit dem Internet, weil sie dafür nicht programmiert wurde. Das ist kein Feature, das man ausschalten könnte — es existiert schlicht nicht.
Keine Datenspeicherung
Ihr Mikrofonsignal wird in Echtzeit von whisper.cpp auf der GPU verarbeitet. Das Audiosignal durchläuft den Verarbeitungsprozess und wird sofort in Text umgewandelt. Es wird nicht auf der Festplatte gespeichert, nicht in eine temporäre Datei geschrieben, nicht im Arbeitsspeicher aufbewahrt. Nach der Verarbeitung existiert es nicht mehr.
Der transkribierte Text wird direkt als Tastatureingabe in das aktive Textfeld eingefügt — genau wie beim Tippen. SpeakUp speichert keinen Verlauf Ihrer Diktate.
Keine Konten, keine Identität
SpeakUp verlangt keine E-Mail-Adresse, kein Passwort, keine Registrierung. Es gibt kein Benutzerkonto, kein Profil, keine Anmeldung. Die Software weiß nicht, wer Sie sind — und sie will es nicht wissen. Ihre Lizenz wird über einen anonymen Lizenzschlüssel aktiviert, der keine persönlichen Informationen enthält.
Keine Telemetrie
Keine Absturzberichte, keine Nutzungsstatistiken, keine Feature-Tracking, keine A/B-Tests. SpeakUp meldet nicht zurück, wie oft Sie diktieren, wie lange Ihre Sitzungen dauern oder welche Apps Sie nutzen. Diese Daten existieren nicht, weil sie nie erfasst werden.
Architektur im Detail
Mikrofon → whisper.cpp (Metal GPU) → Text → aktives Textfeld
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Alles auf Ihrem Mac Kein Netzwerkaufruf
Der gesamte Pfad ist lokal. Vom Mikrofonsignal über die KI-Verarbeitung bis zur Textausgabe verlässt nichts Ihren Mac. Die einzige Netzwerkaktivität, die SpeakUp jemals durchführt, ist die optionale Lizenzprüfung bei der Erstaktivierung — und selbst dabei wird kein Audio und kein Text übertragen.
Vergleich: SpeakUp vs. Cloud-Diktiersoftware
| Datenschutzaspekt | SpeakUp | Cloud-Diktiersoftware |
|---|---|---|
| Audioverarbeitung | Lokal auf der GPU | Auf externen Servern |
| Netzwerkübertragung | Keine | Jedes gesprochene Wort |
| Datenspeicherung | Keine — Audio wird sofort verworfen | Tage bis unbegrenzt auf Servern |
| Benutzerkonto | Keines erforderlich | E-Mail, Passwort, oft Telefonnummer |
| Telemetrie | Keine | Nutzungsanalysen, Absturzberichte |
| AVV erforderlich | Nein | Ja, bei personenbezogenen Daten |
| Überprüfbar | Ja — Netzwerk-Monitor zeigt null Verbindungen | Nein — Serverseite nicht einsehbar |
Für wen das besonders wichtig ist
Ärzte und Gesundheitswesen
Patientendaten sind nach Artikel 9 DSGVO besonders schützenswert. Cloud-basierte Diktiersoftware erzeugt eine Datenverarbeitung, die dokumentiert und abgesichert werden muss. SpeakUp eliminiert dieses Risiko: Mehr erfahren.
Anwälte und Kanzleien
Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht verlangt technische Sicherheit, nicht nur Versprechen. SpeakUp gewährleistet Vertraulichkeit durch Architektur: Mehr erfahren.
Unternehmen und Selbstständige
Geschäftsgeheimnisse, Kundendaten, interne Kommunikation — alles, was Sie diktieren, bleibt auf Ihrem Gerät. Kein IT-Sicherheitsaudit kann SpeakUp beanstanden, weil es keine Daten gibt, die gefährdet werden könnten.
Privatpersonen
Ihre persönlichen Gedanken, Nachrichten und Notizen gehen niemanden etwas an. SpeakUp behandelt Ihre Privatsphäre nicht als Produktmerkmal, das vermarktet wird — sondern als Grundrecht, das respektiert wird.
Überprüfen Sie es selbst
Sie müssen uns nicht vertrauen. Starten Sie SpeakUp und öffnen Sie einen Netzwerk-Monitor Ihrer Wahl:
- Little Snitch — zeigt alle ausgehenden Verbindungen
- Wireshark — analysiert den gesamten Netzwerkverkehr
- macOS Aktivitätsanzeige — Netzwerk-Tab zeigt Datentransfer
- Unternehmens-Firewall — protokolliert alle Verbindungsversuche
Sie werden sehen: SpeakUp sendet nichts. Nicht beim Diktieren, nicht im Hintergrund, nicht beim Update-Check. Die einzige Ausnahme ist die optionale Lizenzaktivierung — und dabei werden nur der Lizenzschlüssel und eine Geräte-ID übertragen, kein Audio und kein Text.
Weiterführende Seiten:
- Lokal vs. Cloud-Diktieren — Warum lokale Verarbeitung besser ist
- SpeakUp vs Wispr Flow — Datenschutz-Vergleich mit Wispr Flow
- SpeakUp Funktionen — Alle Funktionen im Überblick
- Diktiersoftware für Ärzte — DSGVO-konformes Diktieren
- Diktiersoftware für Anwälte — Vertrauliches Diktieren